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H 1012

   
 
Holzmuster: Fichte

besonders leicht


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Fichte



Kurzinfo
Nadelholz


Beschreibung
Die Fichte kommt in weiten Teilen Europas vor, mit Ausnahme der ganz westlichen und südlichen Bereiche. Die Bäume sind im Flachland wie im Gebirge anzutreffen. Im Norden gehören Fichten zusammen mit Kiefern und Birken zu den am weitesten nördlich wachsenden Bäumen.
In Deutschland kann die Fichte zweifellos als eine der wichtigsten Baumarten bezeichnet werden: Fast ein Drittel der Waldfläche Deutschlands wird von Fichten eingenommen. Fichten sind vergleichsweise schnellwachsende Bäume und erzielen einen hohen Ertrag. Aus diesem Grund und wegen seiner gleichermaßen guten technischen Eigenschaften wird Fichtenholz in großer Menge für die industrielle Verarbeitung (Holzwerkstoffe) und als vielseitiges Bau- und Konstruktionsholz genutzt.

Fichten erreichen eine Höhe von 30 bis 50 Metern. Einzelne Bäume können bis zu 600 Jahre alt werden, der Einschlag wird in der Regel nach 100 bis 120 Jahren vorgenommen.
Vor der genauen botanischen Erkundung wurden früher alle Nadelbäume unter dem Begriff "Tanne" zusammengefaßt, daher wird die Fichte heute oft noch als "Rottanne" bezeichnet. Tatsächlich gehören Fichte und Tanne zwei unterschiedlichen Gattungen an. Das Holz der beiden Bäume wiederum unterscheidet sich kaum voneinander und wird häufig zusammen als "Fichte/Tanne" gehandelt. Fichten bilden mit etwa 40 Arten eine eigene Gattung innerhalb der Kieferngewächse (Pinaceae), die in der ganzen nördlichen Hemisphäre anzutreffen sind. In Europa kommen hauptsächlich die Gemeine Fichte (Picea abies) und die Serbische Fichte (Picea omorika) vor.

Das Splint- und Kernholz sind farblich nicht zu unterscheiden. Das Holz ist hell, gelblich-weiß bis rötlich-weiß und dunkelt unter Lichteinwirkung nach. Früh- und Spätholzringe unterscheiden sich deutlich, die Jahresringe sind entsprechend gut erkennbar. Je nach Einschnitt erzeugen sie eine markant gestreiftes (Radialschnitt) oder gefladertes Bild (Tangentialschnitt).

Je nach Standort und Wuchs variiert die Breite der Jahresringe und damit die Dichte des Holzes. Eine größere Breite der Ringe bedeutet eine geringere Dichte und damit geringere Festigkeit. Für erhöhte Beanspruchungen bei Konstruktionen wird das Schnittholz daher sortiert. Entsprechend den jeweiligen Anforderungen werden nur bestimmte Jahresringbreiten zugelassen.


Rohdichte 0.47 g/cm3

Technische Daten
Fichtenholz ist leicht und weich, besitzt aber im Verhältnis zu dem geringen Gewicht gute Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Elastizität.
Das Holz schwindet wenig und verfügt in trockenem Zustand über ein gutes Stehvermögen. Seine geringe natürliche Dauerhaftigkeit wird dadurch wettgemacht, dass es sich gut mit Anstrichen versehen läßt. Die Tränkbarkeit von Fichte ist jedoch vergleichsweise gering.


Verarbeitung
Fichte läßt sich allgemein mit allen Maschinen und Werkzeugen gut bearbeiten. Es läßt sich gut sägen, hobeln, bohren, schleifen und auch gut messern und schälen sowie spalten und zerspanen. Nagel- und Schraubverbindungen bereiten keine Probleme ebenso wie die Verleimung. Anstriche lassen sich gut aufbringen, Imprägnierungen sind vor allem beim Kernholz schwierig.


Lieferbare Größen
Fichtenholz wird als Rund- und Schnittholz, Brettschichtholz und Furnier gehandelt.
Kurzzeichen: FI
Andere Namen: Gemeine Fichte, Rotfichte, (Rottanne)


Anwendungen
- Bau- und Konstruktionsholz
- Innenausbau, Möbel
- Herstellung von Holzwerkstoffen


 
 
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